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Unsere Alpakazucht
Über Alpakas
Alpakawolle

Verweis:
Alpakazucht als Nische immer beliebter (Sächsische
Landesanstalt für Landwirtschaft)
siehe auch:
www.alpakazucht.eu


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Alpakazucht
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Literatur zur Alpakazucht:
Antworten auf fast alle Fragen in der Alpakazucht, finden Sie in dem Buch:
Neuweltkameliden - ein Leitfaden für Halter, Züchter und Tierärzte
Matthias Gauly (Hrsg.)
ISBN 3-8263-3407-8 (zur Zeit leider nicht lieferbar)
Es empfiehlt sich, dieses Buch immer wieder zur Hand zu nehmen.
Einige Streiflichter finden Sie auch hier bei uns.
Die "Alpaka-Bibel" "THE COMPLETE ALPACA BOOK" von Eric Hoffman ist nicht
ganz billig und leider zur Zeit nur in Englisch erhältlich. Eine deutsche Ausgabe
ist leider nicht in Aussicht. Dieses Buch beantwortet alle Fragen zur Alpakazucht.
ISBN 0-9721242-1-7; 978-0-9721242-1-8
http://www.bonnydoonalpacas.org
Platzbedarf/ Weideumzäunung
Alpakas sind Herdentiere, daher sollten in der Alpakazucht grundsätzlich mindesten
zwei oder mehr Tiere gehalten werden. Eine Stallhaltung ist nicht artgerecht. In
der Alpakazucht soll dem ersten Tier der Herde eine Weidefläche von 1000m²
zur Verfügung stehen, für jedes weitere Alpaka 100m² dazu. Damit
steht jedem Alpaka ausreichend Lauffläche zur Verfügung. Zur Heugewinnung
ist diese Fläche jedoch nicht ausreichend.
Für die Weideumzäunung hat sich ein 1,50m hohes Drahtgeflecht bewährt.
Dabei muss man besonders auf Stabilität achten. Immer wieder findet sich ein
Alpaka, dass unten seinen Kopf und Hals durch den Zaun steckt, danach aufsteht und
dadurch den Zaun beschädigt.
Unterstand / Stall für die Alpakazucht
An seinen Unterstand / Stall stellt ein Alpaka geringe Ansprüche. Der Unterstand
sollte zugfrei sein und jedem Tier mindestens 2m² Platz bieten. Als Distanztier
mag es ein Alpaka nicht, wenn andere Tiere der Herde ihm ständig zu nahe rücken.
Ein größeres Platzangebot wirkt sich günstig auf die Ruhe in der
Alpakaherde aus. Auch Heu- und Mineralstofffutterstellen sollen so gestaltet sein,
dass jedes Alpaka genügend Platz hat (ca. 50cm an der Heuraufe).
Da Alpakas Fluchttiere sind, möchten sie gern einen guten Überblick haben,
um mögliche Gefahren früh zu erkennen und flüchten zu können.
Deshalb steht oder liegt oft das ranghöchste Alpaka im Türbereich des
Unterstandes und versperrt so bei zu engen Durchgängen den Weg für schwächere
Alpakas der Herde. Um auch diesen Alpakas den Zugang in den schützenden Stall
zu gewähren, muss ihnen das seitliche Vorbeigehen am ranghöheren Alpaka
möglich sein.
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Alpaka Futter
Alpakas sind Wiederkäuer (mit einem dreiteiligen Kamelidenmagen, der sich von
anderen Wiederkäuern unterscheidet).
Gras und Heu sind die Hauptnahrung. Heu sollte immer frei zur Verfügung stehen.
Alpakas sind an die karge Nahrung in ihrer Heimat Südamerika angepasst.
Das Futter unserer Weiden ist für die Kameliden sehr energiereich. Speziell
der erste Futteraufwuchs im Frühjahr ist so eiweißreich, dass es zu Ungleichgewichten
im Verdauungstrakt der Tiere kommen kann. Eine ausreichende Heuaufnahme vor dem
Weidegang ist in dieser Zeit günstig.
Das Alpaka Heu sollte nicht zu grob aber auch nicht zu faserarm sein. Ein nicht
zu später erster Schnitt und dann ein zweiter Schnitt wird den Tieren in der Alpakazucht
gerecht.
Sauberes frisches Wasser muss ständig für die Tiere erreichbar sein. Auf
Sauberkeit der Wasserbehälter ist zu achten um Gesundheitsgefährdungen
auszuschließen.
Zur selbständigen Regulierung des Mineralstoffhaushaltes sollten stets
Mineralstoffe angeboten werden. Mittlerweile werden spezielle Mineralgemische
angeboten, die auf die Bedürfnisse der Neuweltkameliden abgestimmt sind, die
auch keine proteinreichen Trägerstoffe enthalten. Futterergänzungen in
Form von gequetschtem Hafer oder fertigen Kraftfutterpellets sollten nur zurückhaltend
gegeben werden. Trächtige und laktierende Alpaka Stuten und vom Muttertier
abgesetzte Fohlen können bedarfsgerecht zugefüttert werden. Dabei lässt
sich bei Bedarf Mineralstoffpulver leicht zumischen.
Kleinstmengen an Kornmischungen können zum Herbeirufen der Tiere gegeben werden,
dabei lassen sich die Tiere auch gut beobachten und kontrollieren, um Störungen
frühzeitig zu erkennen.
Für die Alpakazucht speziell abgestimmte
Mineralstoffgemische und Ergänzungsfutter können Sie bei uns kaufen.
Im Winter freut sich jedes Alpaka über Beschäftigungsfutter in Form von
Tannen- und Fichtenzweigen (keine Eibe - giftig!) Kiefern sind eher ungeeignet.
Im Weidegelände stehende Obstbäume sollten abgesperrt werden bzw. häufig
auf Fallobst kontrolliert werden. Heruntergefallenes Obst sollte ein Alpaka normalerweise
nicht fressen um das Verdauungssystem nicht zu stören.
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Grundkurs Alpakazucht
Sollten Sie näheres zur Alpakazucht wissen wollen, können Sie auch einen bei
uns stattfindenden "Grundkurs
zur Alpakazucht"
am 24.April 2010 besuchen.
Einen genauen Termin für den nächsten Kurs finden Sie ca. 1-2 Monate vorher
an dieser Stelle.
Oder Sie schreiben uns eine Nachricht, in dem Sie hier auf
"Bitte schicken Sie mir eine Nachricht über den Termin des nächsten Grundkurs
der Alpakazucht" klicken.
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